Über Silke Amberg

Silke Amberg tritt als Slammerin auf und schreibt feministisch motivierte Romane, die das Vater- bzw. Muttersein von einer anderen Seite beleuchten. Wie definiert sich eine Frau heute, wie ein Mann? Sie thematisiert die Sprachlosigkeit innerhalb einer Beziehung. Grundlage ihrer Romane ist die Überzeugung, dass es nicht eine einzige Wahrheit, sondern immer verschiedene Perspektiven auf die gleiche Geschichte gibt. Durch die knallhart personale Sichtweise taucht die Leser*in in die Gedanken der Hauptpersonen ein, um sich letztlich ganz mit ihnen zu verbinden.
Ihre Sprache ist emotional und lässt die Leser*in atemlos weiterrasen. An besonders von Gefühlen geprägten Stellen schlagen die kurzen Sätze wie Hiebe auf die Leser*in ein. In diesen Momenten häufen sich auch die Punkte – was schon die Titel « Ich gehe. » und « Plötzlich. » zeigen.
Ihr erster Roman „Ich gehe.“ erschien 2018 im Schweizer eFeF-Verlag. Ihr zweiter Roman „Plötzlich.“ wurde im Frühjahr 2021 im Schweizer Caracol-Verlag veröffentlicht. Lesen Sie Leser*innenmeinungen über „Ich gehe.“ und über „Plötzlich.“

Ein wichtiges Thema ist für sie die Akzeptanz und Rechte von LGBTQIA*-Personen, weshalb sie sich in der Schweizer Kampagne « Ja zur Ehe für alle! » engagierte. Sie ist Mitbegründerin des Rainbow Art Festivals Schweiz, das queeren Künstler*innen aus allen Bereichen der Kunst eine Plattform geben soll. Die Erstausgabe des Festivals war im September 2021, am 5. November 22 wird es in Basel zum zweiten Mal stattfinden.

Silke Amberg wurde 1975 in Lich (Hessen) geboren und wuchs in Köln auf. In Freiburg i. Br. studierte sie Französisch, Geschichte und Informatik. Heute lebt sie mit ihrer Lebensgefährtin und ihren zwei Kindern in Basel und arbeitet neben ihrer Autorentätigkeit als Gymnasiallehrerin. In einem Interview des Rainbowartfestivals erfahren Sie mehr über Silke Amberg.

Silke Amberg ist Mitglied der Autor*innen der Schweiz, des Freien Deutschen Autorenverbands, der Bücherfrauen und der Slamalphas.

Publikationen

Preise

  • Schreibstar-Wettbewerb, 2020, Anerkennung als „eine der emotionalsten Geschichten“, für ihre Kurzgeschichte «Plötzlich wieder Grenzen.»
  • Comenius-Medaille, 2003, für «Die Stadt im späten Mittelalter»
  • digita-Preis, 2003, für «Die Stadt im späten Mittelalter»
  • Multimedia-Preis der Stadt Karlsruhe, 2003, für «Die Stadt im späten Mittelalter»